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Materialtest | Evoc Patrol 32

Die neue Version des bewährten Allrounders von Evoc

02.12.2021

Die Patrol-Serie unseres langjährigen Partners Evoc muss auf PowderGuide wohl nicht mehr vorgestellt werden. Ganz kurz gesagt handelt es sich um praktische und durchdachte Toploader-Tourenrucksäche mit großer Öffnung für den Seitenzugriff, die seit Jahren in verschiedenen Varianten und Größen angeboten werden.

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Evoc
Patrol 32

Die Patrol-Serie unseres langjährigen Partners Evoc muss auf PowderGuide wohl nicht mehr vorgestellt werden. Ganz kurz gesagt handelt es sich um praktische und durchdachte Toploader-Tourenrucksäche mit großer Öffnung für den Seitenzugriff, die seit Jahren in verschiedenen Varianten und Größen angeboten werden.

Sämtliche Modelle der Patrol-Reihe sind bei einem Großteil des PowderGuide-Redaktionsteams im Dauereinsatz, was nicht nur für die Haltbarkeit, sondern auch für das gute und praxistaugliche Design der Rucksäcke spricht. So wurden über die Jahre auch Tests zum Patrol 32, Patrol 40 und ein Langzeittest zur gesamten Serie auf PowderGuide veröffentlicht. Mittlerweile wurde die Serie komplett überarbeitet und wir haben den neuen Patrol 32 ausprobiert.

Erster Eindruck

Der Rucksack erinnert natürlich stark an die Vorgängermodelle, allerdings gibt es doch ein paar Unterschiede. So ist beispielsweise das Fach für die Sicherheitsausrüstung jetzt mit einem großen Klettverschluss von oben zu öffnen und auch etwas geräumiger geworden. Der beliebte Seitenzugriff mit doppeltem Zip bleibt erhalten, hat allerdings oben am Klettverschluss eine Verstärkung, die hilft, den Rucksack etwas in Form zu halten und das Öffnen des Seitenzuganges erleichtert. Dazu hat der Rucksack sämtliche weiteren Fächer und Befestigungsmöglichkeiten, die man sich so wünschen kann. Tasche am Hüftgurt, Skibefestigung, Halterungen für Eispickel, geräumiges Kleinteilefach, Halterung für Trinksystem, Helmhalterung und so weiter. Hier wird man sein Material in jedem Fall gut und übersichtlich verstauen können. Die Seitentasche ist im Gegensatz zu den Vorgängermodellen jetzt aus dehnbarem Mesh. Dadurch hält sie Kleinteile besser, allerdings wäre sie mir für eine volle Trinkflasche zu schwach. Außerdem wurden die Metallhaken an den Straps durch herkömmliche Clips ersetzt, die mit Handschuhen deutlich besser zu bedienen sind.

Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde das Sicherheitsfach umgearbeitet und ist dank des Klettverschlusses schneller zu öffnen. Zudem fasst das Fach jetzt auch längere Schaufelstiele mit D-Griff problemlos, was heutzutage nicht mehr bei vielen Rucksäcken der Fall ist. Neben der Sicherheitsausrüstung wäre in dem Fach auch noch zusätzlicher Platz vorhanden, etwa für ein Paar Felle. Der ebenfalls überarbeitete seitliche Zugang zum Hauptfach ist jetzt auch etwas leichter zu bedienen. Der Kunststoffeinsatz erleichtert das Schließen des Klettverschlusses, die Reißverschlüsse ermöglichen einen praktisch kompletten Zugang, auch zu weit unten im Rucksack vergrabenen Dingen. Der Rucksack ist für die angegebenen 32 Liter geräumig, aufgrund des fest angenähten Deckels aber auch nicht viel im Volumen erweiterbar.

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Lea Hartl
Lorenzo Rieg
terrainGerlos

Tester & Testbedingungen

Ich bin 183cm groß und wiege knapp 80kg. Ich gehe viel Skifahren und bin dabei vor allem auf Skitour unterwegs. Daher habe ich den Rucksack auch während des Tests auf Skitouren genutzt. Ich hatte auch schon die Vorgänger- und Vorvorgänger Version des Rucksacks, kenne diese also gut und kann hier auch einen Vergleich bieten. Den Rucksack hatte ich bereits in der zweiten Hälfte des vergangenen Winters bei verschiedensten Bedingungen auf Skitour im Einsatz. Ich habe den Rucksack dabei teilweise auch sehr vollgepackt, unter anderem auch weil ich neben dem normalen Material eigentlich immer eine große Spiegelreflexkamera mit mir herum trage.

Der Rucksack ist gut einstellbar und sitzt daher auch gut am Rücken. Ich denke er ist auch für deutlich kleinere und größere Personen gut geeignet.

Testbericht

Der Rucksack trägt sich wirklich gut, und das sowohl vollgepackt als auch relativ leer, da er sich gut komprimieren lässt. Durch die verschiedenen Taschen findet auch alles seinen Platz, und der Rucksack wirkt trotz der vielen Gurte sehr aufgeräumt. Wirklich gut ist, wie schon seit eh und je bei der Patrol Serie, der seitliche Zugriff auf das Hauptfach. Im Praxiseinsatz lässt sich alles im Rucksack schnell finden und herausholen. Ich packe meistens die Kamera direkt hinter das Fach und habe sie so schnell zur Hand. Auch die anderen Fächer und sämtliche Halterungen funktionieren gut. Ski, Helm und Pickel sind rasch befestigt und wieder abgenommen. Auch die Tasche am Hüftgurt mag ich gerne, so habe ich bei längeren Aufstiegen schnell einen Riegel in der Hand ohne den Rucksack absetzen zu müssen.

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Die Last wird gut auf die Hüfte gebracht. Der Rucksack ist entsprechend seiner Größe auf lange beziehungsweise materialintensive Tagestouren oder Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtungen ausgelegt. Das Tragesystem ist zwar gut, aber für absolute Schwerstlasten nicht unbedingt perfekt.

Fazit

Der Patrol 32 bleibt trotz der Updates im Großen und Ganzen derselbe Rucksack und bietet praktisch dieselben Funktionen und denselben Tragekomfort. Ich vermisse die etwas stabilere seitliche Außentasche der Vorgängerversion, dafür ist der Rucksack etwas leichter geworden, was natürlich auch nicht schadet.

Vor- & Nachteile

+ Sehr guter Sitz & gut zu tragen

+ Seitenzugriff ist top

- Deckel angenäht, dadurch Volumen nur begrenzt erweiterbar

Informationen

UVP €179,95

  • Von oben uns seitlich befüllbarer Tourenrucksack
  • Perfekte Lastverteilung dank NEUTRALITE SYSTEM
  • Seitlicher Schnellzugriff zum Hauptfach
  • LAWINENFACH mit Schnellzugriff und NOTFALLPLAN

Hier geht es zur Website von Evoc mit weiteren Informationen.

 

Der Rucksack wurde PowderGuide kostenlos vom Hersteller für die Dauer des Tests zur Verfügung gestellt. Wie wir testen erfahrt ihr in unserem Test-Statement.

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