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PowderAlarm

PowderAlarm 14 2018/19 | Spätwinterpowder die Zweite!

Leider mit steigender Schneefallgrenze.

13.03.2019

Ullr leutet die zweite Runde der spätwinterlichen Rückzugsgefechte ein und schickt uns diesmal brauchbare Mengen an Niederschlag. Leider hat er nicht mehr die Kraft, es auch durchgängig kalt bleiben zu lassen und nur weiter oben übersteht der Powder die Erwärmung.

Ullr leutet die zweite Runde der spätwinterlichen Rückzugsgefechte ein und schickt uns diesmal brauchbare Mengen an Niederschlag. Leider hat er nicht mehr die Kraft, es auch durchgängig kalt bleiben zu lassen und nur weiter oben übersteht der Powder die Erwärmung.

Alarmzeitraum und Gebiete

Dieser Alarm geht von Frankreich bis zum Dachstein, wobei am meisten von Nordfrankreich bis zum Arlberg fällt und die Spitzen dort im französisch-schweizer Grenzgebiet liegen sollten.

Der Alarm geht bis Freitagabend, wobei es ganz im Westen schon Freitagmittag aufhören dürfte zu schneien.

Wind

Ein Sturm bringt uns den Schnee. Im Hochgebirge sind auch schwere Sturmböen drin. Das heißt Schnee bis über den Hauptkamm, die größten Mengen kurz vor dem Hauptkamm und nicht in Staulagen am Alpenrand, und allgemein wenig Chancen of Blower Pow.

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P.Oestreich
AS
terrainArlberg
Schneefallgrenze

Diese hat leider Enttäuschungspotential. Es beginnt auf etwa 1000m oder sogar darunter, geht morgen jedoch bis auf 1500m im Westen und am Freitag bis knapp 1600m oder gar 1900m in den westlichen Voralpen. Im Osten bleibt es lange unter 1000m und geht auch am Freitag nicht wirklich viel über 1200m, dort kann man also auch in tieferen Lagen Powder finden. Richtung Tirol oder Arlberg hängt man zwischen diesen Stühlen.

Inneralpin im Westen verzögert sich das Ansteigen deutlich und auch am Freitag würde ich im Goms oder Nordbünden von einer Schneefallgrenze unter 1500m ausgehen.

Leider sorgt der Anstieg für "Creamcheese on top" bzw. "umgedrehte" Skibedingungen, denn es kann gut sein, dass schwerer Neuschnee auf leichtem zu liegen kommt. Das ist nicht nur doof, sondern wird in Verbindung mit dem Sturm und der Erwärmung auch für eine brandgefährliche Lawinensituation sorgen.

Die Mengen

Von den Hautes Alpes bis zum Arlberg kommen 60-80cm und da die Schneefallgrenze ansteigt und das Ganze recht schwer wird, gibt es dort wohl keine Überraschungen (nach oben). Im französisch-schweizer Grenzgebiet kann auch bis zu einem Meter fallen, da dort viele Modelle üppigeren Niederschlag sehen.

Östlich des Arlbergs werden es 40-60cm, ganz im Osten weniger. Im Süden gibt es nur in der Nähe des Haupkamms Schnee, dort eventuell aber überraschend viel.
 

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WO soll ich hin?

Donnerstag in eure Lieblingsbäume, Freitag eher in höher gelegene Bäume im Westen, am besten inneralpin oder in Nordbünden. Im Osten kann man auch etwas tiefer auf Treeskiing spekulieren.

Samstag reisst es auf und man muss wegen der massiven Erwärmung möglichst hoch hinaus und möglichst defensiv auf einen flachen Gletscher. Durch die extreme Erwärmung mit Nullgradgrenze in Richtung 3000m in kurzer Zeit wird das sehr ...äh.. spannend. Sonntag zieht es wieder zu.

Mittelfrist

Vielleicht kommt nach der Erwärmung dann Montag/Dienstag wieder ein kalter Studentenalarm. Was dann passiert, ist noch nicht klar, aber es sieht deutlich trockener aus. Eventuell haben wir aber Glück und wird immerhin kühler.

Powder to the people!

Euer Orakel

Das Tippspiel war bereits vor dem Alarm fertig und es geht nicht bis Dienstag, sondern bis Freitag Nacht, Tippabgabe ist bis morgen Nachmittag 15 Uhr zu machen.

 

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