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Paale 14.11.2017 | 12:27 Uhr

Am Riebergerhorn findet Liftnutzung, Ski- und Schneeschuhtouren, in nächster Nähe zu Schutzgebieten statt. Die Outdoorsportler sind erstaunlicherweise sehr konsequent in der Befahrung und Nutzung der erlaubten Korridore, obwohl das bei feinem Schnee viel Selbstdiszipin erfordert! Der Schutzwert von Schnee- und Birkhuhn, sowie des Wildes wird steht ausser Zweifel so wie sich im Gelände verhalten wird. Schade nur dass am Bolgen aus welchem Grund auch immer von Experten behauptet wurde, die Wildhühner würden im Hochwinter in den schattseitigen Pulverhängen verweilen, obwohl dies nachweislich nicht der Fall ist. Wenn nicht alle Beteiligten versuchen ehrliche Gutachten ins Spiel zu bringen, dann ist das Diskussionsklima vergiftet. Ich kann auch die Angst der Balderschwanger verstehen, dass sie abgehängt werden könnten. Die Frage ist, ob es nicht andere Lösungen gibt um die Skigebiete zu verbinden, die umweltverträglicher und zukunftsorientierter sind. Wenn ich diese Region Hörnerdörfer mit den kleinen Gebieten der Südalpen in Frankreich und Piemont vergleiche, die durch enorme Subventionen am Leben erhalten werden, dann sind die Hörnerdörfer weit davon entfernt abgehängt zu werden. Im Piemont sterben ganze Skigebiete z.B. Crissolo oder Pragelato bzw. laufen nur noch am Wochenende Weihnachten und Fasching. Selbst in der Schweiz, zB. bei Andermatt wurden Lifte geschlossen, weil sie sich nicht rentieren. Genauso sind die Gebiete in den Seitentälern um Davos nicht mehr rentabel und werden nur mit grossen Unkosten aufrechterhalten z.B. die Pischabahn. Davon sind diese Skigebiete im Allgäu weit entfernt.

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knut 13.11.2017 | 19:27 Uhr

Und ich dachte bis jetzt, dass die Aufweichung des Alpenplanes ein Problem aus Naturschutzgründen ist. Dass damit eines der wenigen Bollwekre fällt, die felsenfest standen, eine Grenze verschoben wird, die jahrzehntelang unangetastet geblieben ist.

Da irrte ich aber gewaltig! Das Problem ist also, das Skitourengehern und Variantenfahrern ein Gipfel streitig gemacht wird. Danke für diese Aufklärung, da wäre ich nie allein drauf gekommen.

Aber irgendwie konnte das Empören ja nicht naturschutzpraktischer Natur sein, denn der Schutzwert dieses hochfrequentierten Naherholungsgebietes ist ja doch relativ gering.

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fritzgerald 13.11.2017 | 13:25 Uhr

Um mit Trumps worten zu sprechen: "So sad!"