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Rider-Porträt Martin Webrant

Freeriden in Graubünden

12.11.2009

Es ist bereits 20 Jahre her, aber Martin erinnert sich noch ganz genau an den ersten Skiurlaub mit seinen Eltern. Er war erst fünf Jahre alt und die fünfstündige Fahrt in das Skigebiet in Mittelschweden war lang. Martin erinnert sich an die Freude über den fallenden Schnee, an den kalten Wind in seinem Gesicht und an das Geräusch seiner Ski auf der eisigen Piste. Wahrscheinlich hat sich diese Erfahrung bei vielen Kindern ins Gedächtnis gebrannt, aber nur bei Wenigen erreicht die einfache Freude am Skifahren dieses schwindelerregende Level der Begeisterung.

"Martin gibt jedes Mal Vollgas, wenn wir Skifahren gehen", sagt sein Freund Martin Söderqvist, der als professioneller Fotograf die meisten guten Shots von ihm besitzt, "am Anfang habe ich ein paar gute Fotochancen verpasst, weil Martin schneller und raumgreifender unterwegs war, als ich es erwartete. Mittlerweile weiß ich das und halte die Linse ein bisschen weiter weg – damit er mehr Platz für seine Schwünge hat!"

 

Aber wir sind nicht die Einzigen, die sein progressiver Fahrstil umhaut. Öffnet man ein beliebiges Skimagazin – in seiner Heimat Schweden oder in den USA und Kanada – und man findet fast mit Sicherheit ein Foto von Martin. Kein Wunder, denn schnelles, kraftvolles Skifahren und hohe, stylische Cliffdrops vor einer beeindruckenden Szenerie sind die Schlüsselelemente für ein fantastisches Freeride-Foto – Elemente, die man in fast jedem Foto findet, das es von Martin gibt.

 

"Wir haben es letzten Winter in den Alpen total ausgereizt", sagt Martin Webrant, der in der vergangenen Skisaison einige Wochen in Disentis verbrachte und einen ausgedehnten Roadtrip durch die östliche Schweiz unternommen hatte, "der Schnee in Graubünden war der Wahnsinn und wir kennen in Disentis und Davos einige perfekte Spots zum Fotografieren? "

 

Haltet eure Augen im kommenden Winter nach dem "Fliegenden Schweden" offen. Ihr trefft ihn bestimmt bei fetten Powderturns oder spektakulären Cliffdrops in den Alpen. Wenn nicht, seht ihr ihn wenigstens auf dem neuen Black Diamond Skiposter.