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La Clusaz Radikal Mountain 4*FWQ: Report

Viele deutschsprachige Fahrer zu Besuch bei der französischen Wettkampfszene

16.01.2013

Die FWQ-Serie startete auch diese Saison in La Clusaz (Frankreich). Mit den 2* Events, die bereits unter der Woche stattfanden, hatten Fahrer mit wenigen oder sogar auch ohne Ranking Punkten die Chance sich für das Hauptevent am Wochenende zu qualifizieren. Der 4* Contest lockte viele europäische Freerider an, die sich um das gute Preisgeld und die vielen FWT-Punkte stritten. Für PowderGuide waren Fabian Lentsch und Jochen Mesle vor Ort und berichten von ihren Eindrücken. 

Die Ausgangslage

Durch den massiven Neuschneezuwachs von 50cm kurz vor dem Wettkampf, wurde das ursprünglich geplante zweitägige Format (Quali am Samstag und Finale am Sonntag) auf einen Tag reduziert. Bereits beim ersten Ridersmeeting wurde bekannt gegeben, dass die aktuelle Lawinensituation und die schlechte Wettervorhersage für Sonntag einen Contest am geplanten Final-Face nicht zuließ. Aus Ausweichmöglichkeit bot sich das Gelände vom 2* Event an. Dadurch hatten einige Fahrern durch die Teilnahme am Mittwoch einen leichten Vorteil. 

Der Contest

Da es sich um den ersten Contest der Saison handelte, waren davor alle ziemlich gespannt - es ist ein erstes Kräftemessen nach mehreren Monaten der Vorbereitung. Und so zeigt sich, wer mit einem Vorsprung durchstarten kann oder noch einiges nachholen muss.
Wie in den letzten Jahren sind auch heuer viele Franzosen in guter Form. Mickael Bijasson – ein Local aus La Clusaz – dominierte trotz hoher Startnummer mit einem flüssigen, kontrollierten Run. Vor allem konnte er mit seinen zwei perfekten 360s die Judges überzeugen. Durch seinen auffallend schnellen Fahrstil und mehreren Cliffdrops wurde Mickael Bimboes mit dem zweiten Platz belohnt. Als einer der ersten Starter konnte der Österreicher Raphael Webhofer den perfekten, unverspurten Powder nutzen. Mit einem cleanen Run und einem 360 als Abschluss zeigt er, dass er seinen Platz auf dem Podium verdient hat. Mit 2410 Punkten führt er nun die aktuelle Ranking-Liste an. Mit weniger als 0,1 Punkten Rückstand verpasst Felix Wiemers (Deutschland) ganz knapp einen Platz unter den ersten Drei.

Bei den Frauen überzeugte Lorraine Huber mit einem sauberen und flüssigen Stil. Somit stand sie absolut verdient oben auf dem Podest. Die Schwedin Matilda Rapaport belegte den zweiten Rang. Als zweite
Österreicherin verdiente sich Angelika Kaufmann souverän den Platz drei.

Bei den Snowboarden kam es zu einem gemischten Siegertreppchen: Ganz vorn an der Spitze endete Johannes Schnitzer aus Deutschland vor dem Schwede Christoffer Granbom und dem Franzosen Christophe Charlet.

Ebenfalls teilten sich drei Frauen aus verschiedenen Nationen das Podium in der Kategorie Snowboard: Amber Schuecker aus der Schweiz vor Estelle Balet (Schweiz) und Anna Orlova aus Russland.

Eine vollständige Ergebnisliste gibt es hier.

Fazit

Trotz der wenigen Möglichkeiten die das eigentlich nicht 4*-taugliche Face bot, war es ein spannender Wettkampf mit einigen Überraschungen. Das Rahmenprogramm inklusive Ridersdinner, FWT Live-Übertragung und erfolgreicher Afterparty rundete das Wochenende im schönen Bergdorf La Clusaz ab. Wer den Film „Few Words“ von Candide Thovex noch nicht gesehen hat, sollte dies dringend nachholen – oder die genialen Spots direkt vor Ort in La Clusaz bewundern

Weitere Bilder in der Gallery

 


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WhiteLife S2#02 Radikal