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ContestReport | Back on Track 2018

OMG – It’s the Back on Track Feel Free Ride Contest

10.04.2018

Vom 23. – 25.03.2018 wurde der schneebeladene Spielplatz der Silvretta-Bielerhöhe wieder einmal Schauplatz eines grandiosen Freeride Spektakels. Bereits zum 6. Mal fanden sich 35 tiefschneehungrige Skifahrer/innen, Snowboarder/innen und Telemarker/innen auf der Saarbrücker Hütte ein, um gemeinsam den Back on Track Feel Free Ride Contest 2018 zu feiern. OMG steht für "Oh My God" und beschreibt den BOT 2018 schon recht gut, wird dem Erlebnis jedoch immer noch nicht ganz gerecht!

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Marc Obrist

Vom 23. – 25.03.2018 wurde der schneebeladene Spielplatz der Silvretta-Bielerhöhe wieder einmal Schauplatz eines grandiosen Freeride Spektakels. Bereits zum 6. Mal fanden sich 35 tiefschneehungrige Skifahrer/innen, Snowboarder/innen und Telemarker/innen auf der Saarbrücker Hütte ein, um gemeinsam den Back on Track Feel Free Ride Contest 2018 zu feiern. OMG steht für "Oh My God" und beschreibt den BOT 2018 schon recht gut, wird dem Erlebnis jedoch immer noch nicht ganz gerecht!

Coming Home for BOT 2018

Jedes Mal fühlt sich die Auffahrt mit der Vermuntbahn und die anschließende Tunnelbusfahrt zum Vermuntstausee wie ein nach Hause kommen an. Kein Wunder, trifft man beim BOT alle Jahre wieder alte Bekannte und Freunde. Bei der Mehrheit der Contest-Teilnehmer handelt es sich um treue „Wiederholungstäter“, die schon seit den Anfängen des Back on Track mit dabei sind und das Contest-Format, die tadellose Organisation, die entspannte Atmosphäre und unbeschreiblichen Freeride Möglichkeiten rund um die Saarbrücker Hütte zu schätzen wissen. Eben diese BOT Veteranen wissen um das Geheimnis einer schnellen Internetverbindung, wenn es darum geht, sich einen der begehrten Startplätze für dieses Freeride Event zu sichern. Auch dieses Jahr waren nach kürzester Zeit alle Startplätze inklusive Warteliste restlos vergeben.

Auf Sendung am Contest-Tag

Wie im letzten Jahr wurde der Winterberg zum Contest-Hang auserkoren. Das felsdurchsetzte Gelände gegenüber des Litzner Sattels setzte der Kreativität und dem Spieltrieb der Fahrer kaum Grenzen. Die professionellen Bergführer der Montafoner Alpinschule und das Team der Bergrettung Partenen sicherten das Gelände perfekt ab, was die Athleten zu Höchstleistungen antrieb. Die wiederum lieferten ein Feuerwerk an spektakulären Schwüngen, radikalen Linien, hohen Sprüngen und stylischen Tricks auf ein und zwei Brettern vor der Kamera ab. Hinter der Ziellinie flogen nur so die High-Fives und der Jubel erreichte erst am Abend beim gemeinsamen Riders Judging auf der Hütte seinen Höhepunkt.

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Marc Obrist

Bei den Damen konnte sich Hanna Finkel mit einer spielerischen Linie gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Snowboard Herren dominierte Thomas Osterrieder mit einer flüssigen und felsdurchsetzten Abfahrt auf seinem Brett. Matthias Kurzthaler überflog im wahrsten Sinne des Wortes die Ski Konkurrenz mit spektakulären Cliff Drops und einer radikalen Fahrweise. Nicht zu toppen war jedoch die unvergleichbare Atmosphäre, die während der drei Tage vorherrschte! „Das Glück, das Adrenalin, die Leidenschaft – das ist unglaublich. (...) Das ist einfach „Familie“!“, zieht Samuel Schuler, einer der vier Organisatoren, sein Fazit.

Back on Track heißt Disko für die Füße

Beim Back on Track Feel Free Ride Contest ist nach der Ziellinie jedoch längst nicht Schluss. Im Grunde geht es hier um viel mehr als den Wettkampf. Berge, Schnee und Kameradschaft sind die Zutaten, die beim BOT Gänsehaut im Skistiefel bescheren. Der Wettkampf scheint da nur eine Randerscheinung zu sein. Jedoch ist er für alle Teilnehmer der alljährliche Anlass dafür, die Bretter zu schnappen und ins Montafon zu pilgern. Auf der Suche nach diesem Kribbeln bei jedem Schwung. Ride. Feel. Free. Eben.

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Das wichtigste zum Schluss: DANKE

Ein großer Dank geht raus an die Unterstützer, Helfer und Sponsoren des BOT, darunter INTERSPORT Schruns-Bürs-Rankweil-Dornbirn, Arc’teryx, black crows, Jones Snowboard, Silvretta-Montafon Tourismus, contour, Raiffeisenbank Bludenz-Montafon, SP, Pieps, die Bergführer Lukas Kühlechner und Gerold Dünser von der Montafoner Alpinschule und die Helfer der Bergrettung Partenen sowie das Saarbrücker Hüttenteam um Stefan Schöpf.

Und nicht zu vergessen: Ohne das unbeschreibliche Engagement und die grenzenlose Leidenschaft der vier Organisatoren Raphael Öttl, Andreas Portenschlager, Bernhard Fink und Samuel Schuler wäre ein Event dieser Extraklasse nicht möglich. Geht weiter auf Sendung, ihr seid der Hammer! Chapeau.

Hier das ultimative Eventvideo:

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Kommentare
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lea_pg 14.04.2018 | 01:37 Uhr

das Bestreben, sowas grundsätzlich zu umgehen, verstehe ich durchaus ;) wir nehmen den Vorschlag Events genauer zu verfolgen in die To-Do Liste für nächste Saison auf als "erweitern des bestehenden PG Kalenders" !

Ist den regelmässigen PG Lesern bekannt, dass es einen Kalender gibt? Dass da nicht alles drin steht ist klar, aber wisst ihr prinzipiell von der Existenz des Kalenders?

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Lenka K. 13.04.2018 | 16:08 Uhr

Auf der Hütte waren wir zum Glück nicht, da wäre mein Kommentar nicht so milde ausgefallen ;). Aber in dem Gebiet schon und eigentlich waren die von BOT umgepflügten Gipfel als Tourenziel für Sonntag geplant, eben als Ausweichziel beim erwarteten DAV-Lemmingsgrossgruppenansturm, die sich an die schärferen Sachen dann doch nicht allzu oft wagen. Zum Glück haben wir dagegen das Gebiet schon am Samstag durchquert und unsere Tourenplanung anpassen können, aber hätten wir von dem BOT gewusst, wären wir bestimmt nicht von MUC aus da hingefahren.

Auch wenn die BOT eher eine kleinere Veranstaltung ist, reicht's auch, und generell finde ich die zunehmende eventisierung der skigebietsfernen Bergwelt recht irritierend. Alpintiefschneetage dort, irgendwelche Bergfirmenveranstaltung da, "Camps" von Skiprofis in Winterräumen, da kommt einiges zusammen. Wäre vielleicht nicht schlecht, wenn das PG genau verfolgen und in einem Kalender zusammen fassen würde? Zur Abschreckung für die einen und als Impuls für die anderen.

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Kutti 11.04.2018 | 20:45 Uhr

Mh, also das BOT ist meiner Ansicht nach doch sehr wenig kommerziell im Vergleich zu vielen anderen Events in den Gebieten. Der Heli war da, da sich einer bei einem Sturz das Knie verdreht hatte.

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lea_pg 10.04.2018 | 18:54 Uhr

Hi Lenka, normalerweise kündigen wir, wie sämtliche anderen einschlägigen Onlineportale, dieses Event im Voraus laut und deutlich an, so dass es jeder mitkriegt, wir haben es nur diesmal leider verpennt, Schande über mich. Warst du gleichzeitig dort? Ich kann die Kritik nachvollziehen, weil ich von sowas auch nicht überrascht werden wollte, wenn ich mir ein ruhiges Tourenwochenende auf einer Hütte erwarte. Allerdings könnte man hier jetzt auch argumentieren, dass das BOT einmal im Jahr immer mehr oder weniger am gleichen Datum stattfindet. Riesige AV Gruppen, Skitourenkurse mit 20 Leuten, oder ganztägige "wir üben Helilandeanflug am Gletscher" Aktionen des Bundesheers haben meine Ruhe schon wesentlich öfter gestört und denen kann man deutlich schlechter ausweichen. Abgesehen davon finde ich es schön, dass sich einzelne Events wie das BOT nach wie vor dem FWQ/FWT System und dessen Vor- und Nachteilen verweigern und PG versucht, die wenigen verbleibenden unabhängigen Veranstaltungen zu würdigen. Was gar nicht so einfach ist, weil sie im FWQ Spektakel ziemlich untergehen. Ob sowas per se ins Skigebiet gehört, ist eine berechtigte Frage. Vielleicht möchte sich dazu und zum Heli (?) ja jemand äussern, der beim BOT dabei war.

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Lenka K. 10.04.2018 | 14:11 Uhr

Naja. Für die Teilnehmer war's bestimmt schön. Allerdings finde ich es als gemeine Tourengeherin schon a bissl ätzend, dass ich jetzt schauen sollte, ob in einer normalerweise vergleichsweise eher ruhigeren Ecke irgendeine kommerzielle Veranstaltung stattfindet, mit absehbaren Folgen für die Tourenplanung. Im Skigebiet sind solche Events m.M.n. besser aufgehoben.

Übrigens: warum musste der Heli ran?

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