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ContestGeschehen 02 2021 | Der Plan der FWT für 2021

Infos zur momentanen Situation und dem geplanten Verlauf der FWT 2021

21.01.2021

Bei einer Pressekonferenz via Zoom wurde gestern der geplante Weg der FWT 2021 für die herausfordernde Covid19 Saison vorgestellt. Es besteht Hoffnung, mindestens drei Events - im besten Fall fünf - abhalten zu können. Es gibt Zusagen der Länder Andorra, Schweiz und Österreich, die FWT als Profi-/Elitesport anzusehen und dadurch eine Durchführung auch während eines potentiell verlängerten Lockdowns zu ermöglichen. 

Der Wildseeloder in Fieberbrunn wird heuer evtl. mit insgesamt drei Runs pro TeilnehmerIn befahren. add_circle
FWT.com | M. Knoll
terrainFieberbrunn, AT
Der Wildseeloder in Fieberbrunn wird heuer evtl. mit insgesamt drei Runs pro TeilnehmerIn befahren.

Bei einer Pressekonferenz via Zoom wurde gestern der geplante Weg der FWT 2021 für die herausfordernde Covid19 Saison vorgestellt. Es besteht Hoffnung, mindestens drei Events - im besten Fall fünf - abhalten zu können. Es gibt Zusagen der Länder Andorra, Schweiz und Österreich, die FWT als Profi-/Elitesport anzusehen und dadurch eine Durchführung auch während eines potentiell verlängerten Lockdowns zu ermöglichen. 

Nicolas Hale-Woods, CEO der Freeride World Tour, ist zuversichtlich nach derzeitigem Stand mindestens drei der fünf geplanten Tourstopps im Jahr 2021 durchführen zu können. Natürlich sei man sich bewusst, dass sich die Situation jederzeit ändern könne. Nichtsdestotrotz versucht die FWT Organisation heuer zumindest die europäischen Events abzuhalten und wenn es möglich ist, die Bewerbe der ausgefallenen Stopps in Japan und Kanada in Andorra und Fieberbrunn mit je zwei Wettbewerben nachzuholen. Ermöglicht werden soll dies durch die Zustimmung der Länder Andorra, Schweiz und Österreich, die FWT und deren AthletInnen als SpitzensportlerInnen anzusehen. Damit erlangen sie den gleichen Status wie beispielsweise die alpinen Skirennläufer derzeit. Auf Nachfrage hieß es, dass dies tatsächlich auch für FWQ TeilnehmerInnen gelten soll. Gleichzeitig stehen die Resorts (Ordino-Arcalís, Fieberbrunn, Verbier) hinter dem Plan und unterstützen die FWT hier so gut es geht.

Im Idealfall soll es 5 Wettbewerbe geben. Zwei in Andorra und ein normaler in Fieberbrunn. Nach diesen drei Events soll der Cut erfolgen. Danach soll mit nur 29 FahrerInnen ein Wettbewerb mit 2 Runs in Fieberbrunn stattfinden und beim Finale des Verbier Xtreme bei 1,5facher Gewichtung der Punkte die SiegerInnen ausgefahren werden. Szenarien für insgesamt nur 3 oder 4 Events wurden ebenfalls ausgearbeitet und man betont, hier maximal flexibel und reaktionsfähig sein zu wollen.

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Der 25. Geburtstag des Verbier Xtreme hätte eigentlich 2020 stattfinden sollen. Das Jubiläum wird heuer nachgeholt, die Party diesmal dann hoffentlich erst 2022. add_circle
FWT.com | D. Daher
terrainVerbier, CH
Der 25. Geburtstag des Verbier Xtreme hätte eigentlich 2020 stattfinden sollen. Das Jubiläum wird heuer nachgeholt, die Party diesmal dann hoffentlich erst 2022.

Pandemie Konzept 

Ein 30-seitiges Pandemiekonzept, angelehnt an andere Sportarten, die bereits ein solches erstellt haben, gibt die Rahmenbedingungen für ein sicheres Abhalten der Events vor. Das bedeutet beispielsweise, dass FahrerInnen, Organisationskomitee sowie Medien in die entsprechenden Länder mit aktuellem PCR Test ohne Quarantäne einreisen können. Vor Ort sollen die Beteiligten dann alle 3 Tage getestet werden. Gleichzeitig soll der Tour Zirkus in 3 Fraktionen aufgeteilt werden, die jeweils zusammen in Hotels untergebracht werden, zusammen Essen, die strengen Regeln befolgen und Social Distancing mit den anderen betreiben sollen. Es wird keine Sideevents oder Parties geben.  

Was heißt das für die Qualifier? 

Anscheinend sollen sich die TeilnehmerInnen der FWQs auch auf auf den Elitesportlerstatus berufen können, was eine Durchführung der FWQ Events ermöglichen könnte. Natürlich hängt dies aber auch an der Motivation der lokalen Organisatoren (z.B. Open Faces) und der Gastgeberresorts. So wurde der 4* FWQ im Montafon bereits vorsorglich abgesagt. Weitere Open Faces Events wie z.B. in Kappl stehen kommende Woche an. 

Doch wie wirkt sich die unsichere Lage bei den Qualifier Events auf das Ranking und die Wertung für die kommende Saison und die Qualifikation aus? Zunächst wurden für die nordamerikanischen Tourstopps zwei getrennte Regionen erstellt, da die Grenze zwischen USA und Kanada zu ist. Dabei wurden zusätzliche Qualifikationsplätze geschaffen, um aus beiden Regionen einen Aufstieg in die FWT für alle Kategorien zu ermöglichen. Für die europäischen Qualifier wurde vorgegeben, dass mindestens drei 3* oder 4* Events stattfinden müssen, damit die Ergebnisse für diese Saison gezählt werden können. Falls nicht, sollen die Rankings zum Vorjahresstand eingefroren werden und man beginnt kommende Saison von dort weg. Man hofft bei der Durchführung hier v.a. auf Frankreich (La Rosiere, Les Arcs) und die Schweiz (Nendaz, Bruson, Engadin). 

In Andorra freut man sich den FWT Zirkus wieder begrüßen zu dürfen. add_circle
FWT.com | M. Knoll
terrainOrdino-Arcalís
In Andorra freut man sich den FWT Zirkus wieder begrüßen zu dürfen.
FWT und Natural Selection Tour 

ProfiathletInnen wie Gigi Rüf können schon jetzt problemlos innereuropäische Ländergrenzen überschreiten. Komplizierter wird dies aber, wenn man nach Nordamerika möchte. Die heuer zum ersten Mal stattfindende Natural Selection Tour, organisiert von Travis Rice, hat nicht nur Überschneidungen bei den FahrerInnen, sondern auch bei den Terminen (Fieberbrunn und Verbier). Infos zur Natural Selection Tour findet man u.a. hier und im Idealfall widmet sich das Contestgeschehen in Zukunft u.a. auch diesen Events. Gigi Rüf, der bei beiden Touren (wie Marion Haerty und Nils Mindnich) dabei sein könnte, geht davon aus, dass die Natural Selection Tour heuer ein rein kanadisches Event werden wird und somit die Terminüberschneidungen nicht problematisch sein werden. Nicolas Hale-Woods fügt außerdem hinzu, dass sie in gutem Kontakt mit Travis Rice stehen und in Zukunft insofern zusammenarbeiten und koordinieren wollen, dass FahrerInnen die Teilnahme (und der Sieg) bei beiden Events ermöglicht werden kann.

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