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Materialtest | MessyWeekend Float II XE2

High-End Goggle für große Köpfe

04.01.2022

Messyweekend ist ein junger Hersteller von Sonnen- und Skibrillen aus Dänemark, der sich durch auffällige Designs sowie durch günstige Preise auszeichnet, die durch Direktvertrieb ermöglicht werden. Wir haben die Float II Goggle ausgiebig getestet.

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Lorenzo Rieg
MessyWeekend Float II

Messyweekend ist ein junger Hersteller von Sonnen- und Skibrillen aus Dänemark, der sich durch auffällige Designs sowie durch günstige Preise auszeichnet, die durch Direktvertrieb ermöglicht werden. Wir haben die Float II Goggle ausgiebig getestet.

Erster Eindruck

Gleich beim ersten Auspacken fällt auf, dass es sich um eine große Goggle handelt. Auch das Case, das neben einem Mikrofaserbeutel im Lieferumfang enthalten ist, ist ziemlich groß. Dadurch passt neben der Goggle auch das ebenfalls mitgelieferte Wechselglas für schlechtes Wetter gut hinein, allerdings wird man das Case wohl aus Platzgründen nicht im Rucksack mit herumtragen.

Das randlose Brillenglas ist verspiegelt und auffällig. Besonders ist an der Float II die Befestigung des Glases mittels Magneten. Dadurch kann man die Gläser wirklich leicht wechseln, da sie praktischerweise von selbst einrasten.

Testbericht

Ich habe einen recht großen Kopf (61cm Umfang) und trage einen recht großen Helm. Die Goggle passt bei mir gut, allerdings ist zwischent Helm, Goggle und Nase dann auch kein Platz mehr übrig. Die MessyWeekend Float II ist also entweder für Menschen mit einem eher großen Kopf geeignet, oder aber für die Verwendung ohne Helm. Ansonsten sitzt die Goggle gut, der Strap ist innen gummiert um das Verrutschen zu verhindern und lässt sich wie gewohnt verstellen. Das große Volumen der Goggle verhindert Beschlagen recht zuverlässig. Lediglich beim Liftfahren mit FFP2-Maske beschlägt sie mir, das kommt aber bei jeder Goggle vor, weswegen ich sie im Lift auf den Helm setze. Das randlose Design verhindert Schneeansammlungen auf der Goggle gut und ermöglicht leichtes "Freiwischen", was gerade bei tiefen Bedigungen hilfreich ist.

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Lea Hartl
Lorenzo Rieg
terrainAxamer Lizum

Hervorzuheben ist das wirklich einfache Wechseln der Gläser. Hier gab und gibt es ja mittlerweile alle möglichen Varianten, allerdings bin ich bei meinen bisherigen Goggles noch nie auf die Idee gekommen, in der Praxis auch wirklich mal schnell die Gläser zu wechseln. An tiefen Powdertagen habe ich eine Ersatzgoggle im Rucksack und ansonsten fühle ich mich prinzipiell in der Lage, meine Goggle morgens so auszuwählen und einzupacken, dass ich über den Tag damit klar komme.

Das Wechseln der Scheiben funktioniert bei der Float II allerdings so einfach, dass man es auch tatsächlich kurz im Lift machen kann. Auch mit dickeren Handschuhen ist es möglich, da man das montierte Glas einfach nach vorne wegziehen kann. Bei der Montage des Glases muss man zwar etwas zielen, allerdings geht auch das wirklich einfach und schnell, da das Glas mehr oder weniger von selbst einrastet. Das verspiegelte Glas ist eher für schöne Tage, allerdings auch nicht krass dunkel. Man kann es also auch gut bei bewölktem Wetter oder auch leicht eingeschränkter Sicht verwenden. Das gelbe Wechselglas hingegen ist definitiv für schlechtes Wetter. Es lässt das meiste Licht durch und eignet sich für starken Schneefall oder Nebel - wirklich schlechte Sichten eben.

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MessyWeekend

Das funktioniert soweit gut, die Wirkung ist aber natürlich auch begrenzt. Schließlich kann selbst das beste Brillenglas aus Nebel keinen Sonnenschein machen.

Es gibt übrigens auch ein optional erhältliches photochromatisches Glas für die Float II, das sich von selbst an die herrschenden Lichtbedingungen anpasst. Solche Gläser sind meiner Efahrung nach bei einem wirklich breiten Spektrum an Bedingungen gut, haben aber auch ihren Preis.

Fazit

Wirklich gute Brille, gerade in Anbetracht des für ein High-End Modell mit zwei Scheiben überschaubaren Preises. Die Funktion zum Wechseln der Gläser funktioniert super und stellt einen echten Mehrwert dar. Eher für große Köpfe oder Freeriderinnen und Freerider, die ohne Helm unterwegs sind.

Vor- & Nachteile

+ Sehr gut zu wechselnde Gläser

+ Guter Lieferumfang mit brauchbarem Zweitglas

+ recht günstig für das, was man hier bekommt

- Für kleine Köpfe, zumindest mit Helm, vermutlich zu groß

Informationen

UVP €130,-

Green Revo-Linse (15% VLT) für sonnige Wetterbedingungen bestens geeignet.

Gelbgetönten Linse (55% VLT) für flaches Licht

Hier geht es zur Website von Messyweekend mit weiteren Informationen.

Die Goggle wurde PowderGuide kostenfrei vom Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellte. Wie wir testen erfahrt ihr in unserem Test-Statement.

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