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Gear of the Week – Leatherman Werkzeugtool

Werkzeughilfe für Outdoor-Leute

15.02.2016

Als Tim S. Leatherman 1980 das sogenannte Pocket Multiple Tool patentieren ließ, waren erstmal nur Handwerker und Techniker interessiert an seinem Werkzeug-Tool. Danach waren es der Legende nach die Bühnentechniker, die sich freuten, dass nicht immer ein unhandlicher Werkzeugkoffer auf der Leiter getragen werden musste. Mittlerweile kennt jedes Kind das Taschenwerkzeug mit dem Namen Leatherman, es gibt verschiedenste Größen und sogar spezielle Versionen extra angepasst auf die Bedürfnisse von verschiedensten Nutzergruppen. Es war schon längst Zeit, die langjährigen Dienste des Leatherman endlich einmal hier auf PowderGuide.com als Gear of the week zu würdigen. Das Leatherman Charge - Vorsicht: Die Klinge is sauscharf!

Die technische Beschreibung des Leatherman möchte ich hier abkürzen: Es ist alles dran was man so braucht. Falls was fehlt, habt ihr die falsche Version des Tools gewählt - so einfach ist das! Es gibt etliche Versionen, aber in den Meisten sind die zahlreichen Grundfunktionen - die ich hier nicht aufzählen werde - enthalten. Der Clou, die bahnbrechende Idee, der Erfolgsfaktor, die Kopiegarantie - oder wie ihr das auch immer nennen wollt - bei der Entwicklung des Leatherman war, alle Funktionen in den beiden Griffen der Zange unterzubringen. Oberstes Gebot bei der Weiterentwicklung war für Tim immer die einhändige Bedienbarkeit des Tools - sonst würden ja auch die Bühnentechnicker von der Leiter fallen. Ist man zynisch, könnte man meinen Tims Motivation rührt von der ungewöhnlichen Haftungssituation in den USA her; denn sonst hätte er wohl ziemlich viele Anzeigen bekommen. Als Schneesportler hält man sich meist nicht auf Leitern auf, aber dafür hat man noch ne Hand frei, um den Ski festzuhalten während die Bindung eingestellt oder der Stopper aufgebogen wird.

Das Leatherman Charge beim Einstellen des Z-Wertes.

 Wer kennt sie nicht, diese Erlebnisse mit dem Leatherman? Jeder hat das doch schon erlebt oder zumindest davon gehört! Schnell mal etwas Belag nach dem frühwinterlichen Sharkbite abschneiden, damit der Flatschen bei der nächsten Abfahrt nicht so bremst. Beim Einstieg zur Skitour bemerkt, dass man doch das Fell für die breiten Latten eingepackt hat und dieses schnell noch zuschneiden muss bevor es die 1500 Höhenmeter hochgeht (Achtung: Klinge ist danach so pappig wie ein Honigbrot, aber sollte nicht zum Streichen von Honigbroten genutzt werden!). Nach drei Stürzen (Warum ist der Ski denn jetzt schon wieder aufgegangen?) und viel Neuschnee im Nacken den Z-Wert kontrolliert und gemerkt, dass die Bindung noch gar nicht richtig eingestellt war als man am Morgen mit den neuesten Freeride-Latten euphorisch den Weisungen von Mr. PowderAlarm gefolgt war. Viel mehr will ich aus persönlichen Gründen gar nicht dazupacken, denn sonst wird es peinlich... Aber ihr könnt natürlich gern die Kommentar-Funktion nutzen und von euren Leatherman-Abenteuern erzählen!






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