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Gear of the Week | Gipfelgrat Light Jacke von Mammut

Meine Lieblings-Soft-Shell-Jacke, die hält, auch wenns mal ruppig wird

09.03.2014

Ich mag Softshell-Jacken, besondere solche, die wirklich bergtaulich sind. Eine Softshell-Jacke die ziemlich viel kann und ziemlich viel aushält, ist die Gipfelgrat Light Jacke von Mammut. Die Gipfelgrat Jacke gehört zur Eiger-X-Treme-Serie , der Nachfolgekollektion der berühmten grell orangenen Mammut-Extreme-Bekleidungslinie.

Optisch kommt die Eiger X-treme Gipfelgrat-Jacke eher unauffällig daher. Großen Schnickschnack bietet sie nicht. Mammut schreibt im Katalog dazu, „auf das Minimum optimierte, voll funktionelle Schöller WB400 Soft Shell-Jacke für den alpinen Einsatz“. Nun sollte man Katalogankündigungen nicht einfach blind vertrauen, sondern überprüfen, ob die Jacke hält, was der Katalog ankündigt. 

Um es vorab zu sagen: ich habe mit der Jacke keine Nordwand durchstiegen und schon gar keine Eiger-Nordwand. Und das habe ich auch nicht vor. Stattdessen habe ich die Jacke während verschiedensten mehr oder weniger alltäglichen Einsätzen an rund 50 Tagen dieses eigenartigen Winters getragen: vom Fahrradfahren im strömenden Regen in der Stadt bis zur Skitour an kalt-windigen Tagen. Richtig tiefe Powder-Tage habe ich damit nicht absolviert, dafür ist sie aber auch wegen dem eher alpin-orientierten Schnitt nicht geeignet. Aber für nahezu alle anderen Aktivitäten ist die Jake einfach hervorragend: für Skitouren an trocken kalten oder mäßig feuchten Tagen, für alle Klettereinsätze sowieso und erst Recht, um einfach damit draußen zu sein. Wäre die Gipfelgrat-Jacke noch dichter, könnte man sie vermutlich sogar auf dem Fischkutter verwenden, da das verwendete Material sehr widerständig und die dunkle Farbe schmutzkaschierend ist.

Vorab gibt’s schon mal mein Fazit: ich liebe diese Jacke! Für den mild-feuchten Winter 2014 ist sie einfach perfekt. Sie ist nicht übertrieben warm, aber zuverlässig winddicht. Sie hält schwachen und mäßigen Niederschlägen stand, ohne volle Wasserdichtigkeit zu gewährleisten; aber das soll sie ja auch nicht. Für den normalen Winter- und Alpineinsatz ist die Dichtigkeit vollkommen ausreichend. Was mir besonders gut gefällt, ist der widerständige und äußerst stretchfähige Stoff. Zwar ist die hochpreisige Jacke eigentlich viel zu edel dafür, aber ich oute mich: ich habe mit ihr auch schon Weihnachtbäume abgesägt. Selbst Nadelgestrüpp-Vollkontakt hat keine bleibenden Spuren hinterlassen. Wird die Jacke nicht benötigt, lässt sie sich sehr kompakt im Rucksack verstauen. Und wenn die Verhältnisse dann doch mal wieder garstig werden, hat man mit ihr einen zuverlässigen Wetterschutz dabei.