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Gear of the Week | Devold Signature Merino-Wollunterwäsche

Warm, weich, kein Kratzen oder Geruch und schaut auch noch gut aus!

28.04.2019

Den Isländer kennen die meisten von uns nicht nur als Pferderasse, sondern auch als kratzigen, wolligen Rollkragenpulli mit klassischem Design aus dem Norden Europas. Die norwegische Marke Devold hat den Wandel von kratzig zu warm und weich in den über 150 Jahren Firmengeschichte mit gestaltet und produziert seit Jahren überaus ansehnliche Merino-Wollunterwäsche. Seit diesem Winter gibt es die Signature-Linie in neuen Farben mit verschiedenen traditionellen Mustern.

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Devold
Signature Wollunterwäsche

Den Isländer kennen die meisten von uns nicht nur als Pferderasse, sondern auch als kratzigen, wolligen Rollkragenpulli mit klassischem Design aus dem Norden Europas. Die norwegische Marke Devold hat den Wandel von kratzig zu warm und weich in den über 150 Jahren Firmengeschichte mit gestaltet und produziert seit Jahren überaus ansehnliche Merino-Wollunterwäsche. Seit diesem Winter gibt es die Signature-Linie in neuen Farben mit verschiedenen traditionellen Mustern.

Es ging los mit aus Deutschland importiertem KnowHow und Strickmaschinen. Ole Andreas Devold war überzeugt davon, dass seine Wollunterwäsche und Wollfäustlinge genau das Richtige für die lokalen Fischer rund um Ålesund sind. Der Verkauf lief in den ersten Jahren nach 1853 aber alles andere als rund. Erst mit Hilfe eines Großhändlers wurde die Marke Devold bekannter, ein paar Jahrzehnte später hatte Ole dann schon eine der größten Textilfabriken Norwegens.

Nicht nur bei seinen Wollprodukten war Ole innovativ. Er baute auch das erste Elektrizitätswerk in Norwegen und richtete eine 40 km lange Telefonleitung ein, als die Produktionsstätte von Ålesund nach Langevåg auf’s Land bzw. an den Fjord zog. Vier Jahre nachdem Thomas Edison die erste Glühbirne erfand, brannten in der Devold-Fabrik schon 125 davon - mit dem eigenen Strom aus dem Wasserkraftwerk gespeist. So konnten auch in den langen norwegischen Wintern viele Wollhemden produziert werden.

Die ersten Verkaufsschlager waren Blaatrøia, Rødlua und Islender! Kaufen würde die heute vermutlich keiner mehr. Ein blaues, einfaches Shirt, eine komische rote Kopfbedeckung für den vornehmen Einsatz und der kratzbürstige Isländer-Rollkragenpulli. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts unterstütze Ole Devold Expeditionsteams wie die der berühmten Polarforscher Fridtjof Nansen und Roald Amundsen.

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Die Ansprüche haben sich seitdem freilich verändert und heute produziert Devold in ihrer eigenen Fabrik in Litauen nicht nur so warme Klamotten wie damals, sie sind nun auch weich, tragen sich angenehm und schauen überaus ansprechend aus! Mit einem klassischen Rollkragenpullover hat das nichts mehr zu tun.

Tradition wurde bei Devold schon immer groß geschrieben und so sind die verschiedenen Muster der Signature Linie nicht nur nach norwegischen Fischerdörfern, Bergen und Fjorden benannt, so greifen auch die geometrischen Formen der Muster auf traditionelle Motive zurück. Diese erinnern vor allem an winterliche Details wie Schneeflocken oder schneebedeckte Berge.

Herausgekommen sind damit sehr ansehnliche Merino-Wollprodukte, die sowohl zum Skifahren als auch im Alltag getragen werden können. Die Passformen und Details wie ein verlängerter Rücken sorgen dafür, dass man sich in der kalten Jahreszeit überall schön warm fühlt. Kaum vorstellbar, dass ich heute möglichst nur noch Merinowoll-Produkte auf der Haut trage, wo ich doch früher vor kratzigen Wollpullis davon gerannt bin!

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