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In Deep | Matchstick Productions

26.11.2009

Da wird ein Baum angezündet um vielleicht mehr Licht ins Dunkel zu bringen, oder, die MSP-Crew möchte die nordamerikanischen Wälder vor Borkenkäfer schützen? Da mir beides eher abwegig scheint bleibt nur eins: Sinnlose Aktion! Damit wäre auch schon der schlechteste Beitrag im diesjährigen MSP-Streifen abgehandelt.

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Insgesamt reicht der Film nicht an das Niveau früherer MSP-Produktionen doch eine Runde Sache ist ihnen mal wieder gelungen. Es ist müßig über die Kameraführung und den Schnitt zu sprechen, da diese wie gewöhnt einwandfrei sind. Interessant kommt die Musikauswahl daher: Ennio Morricone Hand in Hand mit Phil Collins oder The Who sagen Hallo zu Pennywise. Ein kunterbuntes Allerlei voller Klassiker. Lediglich Hip Hop kommt eine wenig kurz aber das liegt eher daran, dass der Film diesmal weniger Parkanteil mitbringt.

 

Die Eröffnung macht der 16 jährige Sean Pettit. Unerschrocken und mit Gummiknochen geht er ans Werk. Sowohl seine Alaska–Lines als auch „normales“ Gelände verwandelt er mit seinem Fahrstil in ein wunderbares Spielgelände: Definitiv ein Highlight! Es folgen die Parts der üblichen MSP-Verdächtigen wie: Ingrid Backstrom, Mike Douglas, Eric Hjorleifson, Hugo Harrison, ein stark „einschlagender“ Henrik Windstedt dem Race-Ass Daron Rhalves in nichts nachsteht. Michelle Parker ist im Park zu bewundern und Herr Bushfield schmeißt sich mal wieder bei klirrenden Temperaturen in diverse Fließgewässer. Chris Davenport ist diesmal nicht in Earn-Your-Turn-Manier am Matterhorn unterwegs, sondern lässt sich in AK herum fliegen und zaubert Schönes in die steilen Lines. Zu guter Letzt – und das ist mit der Hauptgrund diesen Film zu sehen – schließt der Shane McConkey-Abschiedspart das diesjährige MSP-Werk. Nicht zu schwermütig doch emotional zeigt diese Retrospektive ein wenig von allem was McConkey für die Skiwelt bedeutet hat. Der tödliche Ski-BASE-Unfall in den Dolomiten wir nur kurz aufgegriffen. JT Holmes setzt mit wenigen setzen den Part ins richtige Licht und das McConkey-Feurewerk kann starten. JA! man lacht über all die Szenen die zu sehen sind doch zum Schluss ist eines klar. Shane ist gegangen. RIP!

Fazit

Von Matchstick Productions ist man Skiporn erster Güte gewohnt und will es dann auch. Diesmal gibt es keine 100%, dafür aber würde ich mir den Film trotzdem kaufen.

 

 

Filmlänge: 76 Minuten

Bonus: Nicht der Wahnsinn aber immerhin weitere 14 Minuten.

Preis: 29.99 Euro