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Filmkritik zu Warren Millers „Flow State“

Atemberaubende und gleichzeitig witzige Unterhaltung bei Warren Millers „Flow State“

12.12.2012

„Flow State“ ist mittlerweile der 63. Warren Miller Skifilm und – man mag es kaum glauben – tatsächlich wieder einmal etwas Besonderes und Neues. Bereits nach so vielen Warren Miller Skifilmen scheinen dem Filmteam die Ideen im Schnee trotzdem nicht auszugehen. Im Gegenteil. Der diesjährige Warren Miller „Flow State“ Skifilm sorgt einmal mehr für Euphorie unter den Freeski- und Snowboard-Enthusiasten.

Vergangene Wintersaison haben sich die Filmemacher rund um Warren Miller für den diesjährigen Skifilm „Flow State“ wieder einmal so einige besondere Kapitel für das Drehbuch einfallen lassen. Dabei haben die Filmer wie auch die Fahrer zusammen mehr noch auf witzige Unterhaltung gesetzt. Daher kann es gut möglich sein, dass während „Flow State“ der eine oder andere freudvolle Lacher durch die verschiedenen Kinosäle in Europa hallt. Dieser Skifilm hält nämlich so manche lustige Szenen und amüsierte Schmunzler parat und sorgt damit 100 Minuten lang für richtig gute Unterhaltung.

Der offizielle Trailer zum Film 

Wenn beispielsweise sein Talent fürs Freeskiing nicht gereicht hätte, dann wäre COLBY WEST vermutlich Comedian geworden. Bei seinem Dreh am Kitzsteinhorn hat die Crew am Set schließlich so einiges zum Lachen. Beim Big Mountain Skiing in Alaska kommen dagegen auch alpine Weltklasse-Skifahrer wie TED LIGETY und MARCUS CASTON an ihre Grenzen und werden vom Freeride-Profi PHIL MEIER erst einmal an die Hand genommen. Während die einen auf den höchsten und eindrucksvollsten Bergen ganz klein(-laut) werden, schwänzen die beiden young guns TOBY MILLER (12) und ASPEN SPORA (11) an einem Neuschneetag in Northstar, Kalifornien indessen die Schule und wagen sich in Klamotten und über Obstacles, die ihnen eigentlich viel zu groß sind, hoch hinaus. Ihre Kommentare, die noch weit vom Stimmbruch entfernt sind, sind dabei äußerst charmant und unterhaltsam. Flashbacks in die farbenfrohen und stylischen (???) Achziger mit Ausschnitten aus dem Skiballet und elegantem Buckelpistenfahren runden das Unterhaltungsprogramm von „Flow State“ schließlich ab. Dabei fragt man sich ernsthaft, ob nicht wirklich noch der eine oder andere Ami in der Synthesizer- und Pastellfarben-Zeit hängen geblieben ist?!

Im neuen Warren Miller Skifilm geht es, wie der Titel schon verraten lässt, um eben diesen „Flow State“ beim Skifahren. Dabei ist es egal, wie alt man ist, wo man ist, ob man Racing, Freeride oder Snowboard fährt: Dieses Gefühl der Schwerelosigkeit, das vollgepackt ist mit Euphorie und Endorphinen, setzt dabei allein nur durch das Zuschauen und Betrachten der beeindruckenden Aufnahmen und atemberaubenden Landschaften ein. Wem daher noch der  letzte Funken Inspiration und Motivation für diesjährige Wintersaison fehlt, der sollte sich auf jeden Fall in den nächsten Kinosessel setzen und den neuen „Flow State“ anschauen!

Die Warren Miller Filmtour „Flow State“ läuft noch bis Ende Dezember in ausgewählten Kinos in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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