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Wetterstation

update Sa. 15:30
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Die Daten der Wetterstationen werden dreimal täglich um ca. 07:30, 12:30 und 18:30 Uhr aktualisiert. Die Vorhersagetexte werden einmal täglich um ca. 15:30 Uhr aktualisiert.
Ein Tiefdruckkomplex über dem Nordatlantik sorgt für eine zunehmend kräftige Westströmung über den Alpen. Eingelagerte Störungen ziehen am Sonntag und Montag durch, sie bringen vor allem in den Westalpen Niederschlag bei steigenden Temperaturen. Der Südosten und Osten sind etwas wetterbegünstigt. Am Dienstag Zwischenhocheinfluss.
Meist überwiegen die Wolken bei eingeschränkten Sichten. Bei starkem Wind gibt es zunächst verbreitet und zum Teil kräftigen Niederschlag. Bei nachlassendem Wind zieht dieser allmählich auf die frz. und angrenzenden italienischen Alpen zurück. In den Nordstaulagen zeitweilig Schauer, ansonsten wird es trocken. Die Schneefallgrenze steigt von Südwest nach Nord auf 1400-2000 m an. In 3000 m -8 bis -4 Grad, in 4000 m -12 Grad und erst starker, später mäßiger Wind aus westlichen Richtungen.
Verbreitet ist es stark bewölkt, im Westen und Nordwesten mit eingeschränkter Sicht, starkem Wind und etwas Niederschlag. Die Schneefallgrenze steigt ganz im Westen auf gut 1000m, sonst bleibt sie in tiefen Lagen. Im Osten und Süden geraten nur höhere Gipfel in Wolken. Von den Karnischen über die Julischen Alpen bis zum Schneeberg beginnt der Tag mit Sonne. Je weiter nach Osten zu, umso länger bleibt es so, sonst werden die Wolken dichter. In 2000 m von SO nach NW -6 bis -2 Grad, in 3000 m -9 bis -6 Grad. Es weht lebhafter, im Norden zeitweise sehr starker Wind aus West.
Der Montag verläuft im Nordwesten und Norden unbeständig mit Wolken und einigen Schauern, die Schneefallgrenze sinkt unter 1000m, nachmittags von Westen Wetterberuhigung. Im Südwesten und Süden wird es im Tagesverlauf trocken und teils auch sonnig. Am Dienstag allgemein sehr sonniges Bergwetter, im Norden kommt Föhn auf, hier wird es recht mild.
Am Montag wahrscheinlich in der Nordosthälfte recht sonnig bei hohen, eher nur dünnen Wolken. Im Süden und Westen stark bewölkt, in Vorarlberg etwas Niederschlag, ab 900m Schnee. Nachmittags ganz im Südwesten Auflockerungen. Am Dienstag allgemein trocken und sehr sonnig, in den Niederungen teils zäher Nebel.
Am Mittwoch trocken und trotz hoher Wolken zuerst meist sonnig. In den Westalpen werden die Wolken im Tagesverlauf dichter. Zum Donnerstag hin beginnt es in den Westalpen zu schneien, bzw. unter 1000m regnen. Tagsüber breitet sich der Niederschlag langsam auf die westlichen Ostalpen aus. Nach Osten zu trocken und teils sonnig. Am Freitag dürfte die Störung nach Osten abziehen.
ac_unit Neuschneeprognose
SamstagSa.
SonntagSo.
MontagMo.
DienstagDi.
+2 Tage
+4 Tage
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ac_unit Neuschneeprognose (cm)

update Sa. 06:30
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Die Neuschneeprognose wird jeden Morgen um ca. 6:30 Uhr aktualisiert und zeigt die Neuschneemengen, die innerhalb der nächsten 24 Std. fallen. Die mehrtägigen Prognosen zeigen die Neuschneemengen in den nächsten 48 bzw. 96 Std. fallen.
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Die Darstellung der Neuschneeprognose suggeriert bei einer hohen Zoom-Stufe eine höhere Genauigkeit als das Modell ausgibt. Bei den mehrtägigen Prognosen ist die Setzung des Schnees eingerechnet.
Sonnenscheinprognose
SamstagSa.
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MontagMo.
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Sonnenscheinprognose (Std.)

update Sa. 06:31
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Die Sonnenscheinprognose wird jeden Morgen um ca. 6:30 Uhr aktualisiert und zeigt die Sonnenstunden, inner­halb der nächsten 24 Std.
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Die Darstellung der Sonnenscheinprognose suggeriert bei einer hohen Zoom-Stufe eine höhere Genauigkeit als das Modell ausgibt.
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Biancograt - Verdammt lange Tour

CR #918 (2017/2018)

Aktualisiert: 08.05.2018

Schneelage
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Zur Tschiervahütte kommt man fast ohne Schneekontakt zu Fuß. Ein paar Lawinenkegel muss man auf dem Sommerweg queren, die Moräne ist schneefrei. Mountainbike sehr empfehlenswert, die ersten ca. 8,5km ab Pontresina wären gut fahrbar gewesen.. In der Abfahrt kommt man riders right neben der Moräne noch ein paar hundert Höhenmeter tiefer als die Tschiervahütte.
Im den Kletterstellen im Fels leider zum Teil noch zu viel Schnee, im Bereich des Firngrates einige blanke Stellen. Dort wäre mehr Schnee wünschenswert gewesen.

Schneequalität
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Bis relativ weit hoch Sommerschnee. Leider wohl keine ganz klare Nacht, deswegen tragfähiger Harschdeckel erst ab ca. 2800m. Ganz oben am Grat noch pulvriger Schnee. Ab der Scharte in der Abfahrt dann sehr nasser, bremsiger Schnee aufgrund des Graupelschauers.

Lawinenlage

Viele Hänge sind schon entladen. Meist kompakter Sommerschnee. Ohne Neuschnee relativ entspannt. Absturzgefahr ist die Hauptgefahr.

done_allGesamteindruck
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Unglaublich lange Tour. Gesamtsstrecke Pontresina - Piz Bianco - Pontresina 42 Kilometer und 2200 Höhenmeter. Davon ca. 35 Kilometer zu Fuß gegangen. Bike unbedingt empfehlenswert für den Hüttenzustieg. Die ersten 8,5 Kilometer hätte man problemlos mit dem Bike fahren können. Ohne braucht man ca. 3,5 Stunden für den Hüttenzustieg.

Am zweiten Tag direkt den ersten Fehler gemacht und den Sommerweg genommen, der an brüchigen Moränen langgeht und von Lawinenkegeln gekreuzt wird. Viel schneller wäre es gewesen ca. 100 Höhenmeter abzusteigen zum Gletscher und dort mit Fellen zu gehen.
Die Kletterstellen im Fels beginnen dann ab der Fuorcla Prievlusa. Zu Beginn noch Haken und Ösen vorhanden. Auf der westlichen Seite des Grates liegt zum Teil noch viel Schnee. Sind deshalb nach einiger Zeit auf die Ostseite gewechselt. Dort wäre es empfehlenswerter gewesen kurz zu einem Schneeband abzusteigen und Richtung Firngrat zu queren. Wir sind im Fels auf der Ostseite geklettert, was doch sehr anspruchsvoll war.
Der Firngrat selber sieht schon beeindruckend aus. Durch die vielen Blankeisstellen allerdings mehr ein Fleckenteppich als ein durchgehend schönes weißes Band. In einem steilen Teil mit sprödem Blankeis mussten wir ein paar Seillängen sichern. Der Teil war auch in der Abfahrt nicht machbar. Weiter oben pulvriger Stapfschnee auf der westlichen Gratseite.

Abfahrtsmäßig durchaus gut. Schöner pulvriger Schnee auf der westlichen Gratseite. Dann kurzes Stück im Blankeis abklettern und dann bei wechselnden Verhältnissen weiter. Zum Teil nur wenig Schnee auf Eis. Aber noch im Rahmen, sodass die Kante gehalten hat.
Auf dem Rückweg dann noch in einen Graupel- und Gewitterschauer im Felsteil oberhalb von der Scharte gekommen. Ca. 15cm Neuschnee innerhalb von einer Stunde, gibt sicher angenehmeres. Mit ein bisschen Glück heil zur Hütte gekommen, ab der Scharte Abfahrt problemlos möglich.

Allgemein zieht sich die Tour schon extrem in die Länge. Das Sichern im Fels und Eis hat viel Zeit gekostet. Die Schwierigkeit und Länge der Tour sollte man nicht unterschätzen, vor allem wenn noch einigermaßen viel Schnee liegt. Physisch und psychisch war die Tour schon hart am Limit..

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