05.02.2010
Marius Schwager

Freeride in Dolomiti | Francesco Tremolada

Buchtipp | Freeride in Dolomiti

Die Dolomiten gelten als das schönste Gebirge der Welt. Großes Ansehen genießen die Skipisten rund um den Sellastock oder unter einer der vielen anderen spektakulären, versteinerten Korallenkalk-Blöcke. Dass sich dort auch hervorragend Freeriden lässt, zeigt das Standardwerk "Freeride in Dolimiti".

Skifahren in den Dolomiten ist schon rein landschaftlich ein Erlebnis. Bei einem guten Südwinter wie dem letzten, sind aber auch die Möglichkeiten abseits der präparierten Pisten höchst interessant. Dass es nicht immer traditionelle Skitouren sein müssen, sondern durchaus auch großes Potential an Varianten, Skitouren mit kleinem Aufstieg bis hin zu steilen Rinnen gibt, beweist das Buch von Francesco Tremolada.

Auf den ersten Blick kommt der dicke Schinken in der Neuauflage erstaunlich frisch rüber. Die Routen sind alle einzeln mit bekannten Angaben (Exposition, Steilheit, Zugang etc.) versehen und mit mehreren Bildern festgehalten. Leider ist das Buch doppelsprachig verfasst, sodass stetig italienisch mit der englischen Sprache wechselt. Dies stört den Lesefluss zwar, tut dem Nutzen aber keinen Abbruch.

Der Titelzusatz „Freeride“ lässt Pistenvarianten wie auch Routen mit kleinen Aufstiegen erwarten. Diesen Anspruch erfüllt das Buch hervorragend, bietet zudem Freunden alpiner Projekte mit den vielen einzigartigen steilen Rinnen einen Komplettüberblick. Zudem werden die einzelnen Routen in die Standardskalen der verbreiteteren Steilwand und Alpinführer angegeben, sodass eine gute Vergleichbarkeit gewährleistet ist.

Beschreibung des Autors, Francesco Tremolada, über sein Werk:

In general I have chosen to describe descents which are found at a distance from the lifts, both because off-piste skiing is often prohibited in the areas adjacent to the pistes, but especially because (in spite of the prohibitions) the slopes closer to the pistes are always more tracked out since they are easily skied on from the lifts. Many itineraries require an ascent, which can sometimes be very lengthy, to reach the point where the descent begins or they present technical mountaineering difficulties; almost all itineraries are on high mountain terrain.

Leseprobe auf der Verlagswebseite

Webseite des Autors mit tollen Fotos und aktuellen Berichten

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