02.04.2017

Contestgeschehen 15 2016/17 | Verbier am Montag & X-Over Ride Recap

Die Saison neigt sich dem Ende zu

Die Saison neigt sich auch bei den Contests dem Ende zu: Am Kitzsteinhorn wurde bei sehr frühlingshaften Bedingungen der vorletzte Contest in den Alpen ausgetragen (es folgt noch der 2* FWQ in Gastein kommendes Wochenende). Bei der Freeride World Tour hat man soeben bestätigt, dass das Finale am Bec des Rosses am morgigen Montag, 3.4.2017, stattfinden wird.

FWT Finale

Der Live Webcast beginnt ab 8:45 Uhr. Die Ski und Snowboard Herren werden auf RedBull TV übertragen, die Damen kommen ganz normal auf www.freerideworldtour.com

Folgende Startfolge in den Kategorien:


- Snowboard Women - 9:00 Uhr

- Ski Women - 9:20 Uhr
- Snowboard Men - 10:00 Uhr
- Ski Men - 10:20AM

Webcast normal (Frauen):

Webcast Männer:

https://www.redbull.tv/live/AP-1QPMW81351W11/swatch-freeride-world-tour

 

X-Over Ride

Auch wenn die Ergebnisse keinen großen Einfluss mehr auf die Vergabe der nächstjährigen Wordtour Startplätze hat: Am Kitzsteinhorn fand wieder der X-Over Ride statt und zwar mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld, 1100 Qualifier-Punkten und einem Salzburger Heimsieg. Die Salzburger Skifahrerin Stefanie Noppinger verteidigte ihren Titel bei den Ski Damen. Manuela Mandl setzte ihre beeindruckende FWQ-Siegesserie bei den Snowboarderinnen fort. Bei den Ski Herren triumphierte Konstantin Ottner aus Deutschland. Der Tiroler Clemens Bergmann sicherte sich das oberste Podest bei den Snowboardern.

"Spring-Shred" vom Feinsten: Wenn das Kitzsteinhorn ruft, dann präsentiert sich der Himmel über dem X OVER RIDE- Contestface „Lakarschneid“ nur allzu gerne in tiefblau. Bei einem Contest so spät in der Saison war heute aufgrund der schwierigen Bedingungen aber Kreativität gefragt, um sich die 1100 Punkte für den Sieg zu sichern und somit auch eine Vorentscheidung im Kampf um die österreichischen Freeridemeister-Titel herbeizuführen. Sommerliche Temperaturen hatten dem Face im Vorfeld zugesetzt - ein Fall für die Kitzsteinhorn-Spezialisten, die in eindrucksvoller Weise aufzeigten. Allen voran Stefanie Noppinger, die ihren Titel aus dem vergangenen Jahr erfolgreich verteidigen konnte: „Ich bin mega glücklich, dass ich von den Veranstaltern eine Wildcard erhalten habe. Ich war noch nie so nervös wie heute. Ich wollte eine ähnliche Linie fahren wie im vergangenen Jahr. Dass das aufgeht, ist Wahnsinn", so die Salzburgerin.

Auf Rang zwei landete die Wienerin Claudia Klobasa, vor der Französin Megane Betend. Die Saalbacherin Sabine Schipflinger konnte im Rennen um den Titel der Austrian Freeride Series mit Rang vier weitere Punkte auf Konkurrentin Jacoba Kriechmayr gutmachen.

Fünfter Contest – fünfter Sieg für Mandl

Bei den Snowboard Damen konnte Manuela Mandl nach ihrem Wiedereinzug in die Freeride World Tour heute befreit auffahren. Die Wienerin verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr und feierte ihren fünften Saisonsieg auf der Qualifier-Tour: „Ich hätte nicht damit gerechnet, weil ich heute eine kleine Unsicherheit drin hatte. Die Bedingungen waren sehr schwierig und schwer einzuschätzen.“ Rang zwei ging an die Finnin Mikaela Hollsten, Rang drei an die Innsbruckerin Bettina Pickl.

"Mr. Backflip" siegte bei den Ski Herren

Bei den Ski Herren setzte sich der Deutsche Konstantin Ottner durch, der seinem Ruf als "Mr. Backflip" einmal mehr gerecht wurde. Kreativität ist sein Steckenpferd: Ottner startete mit einem "360", legte dann mit einem massiven Backflip nach und setzte seine Punktejagd im unteren Teil des Runs fort: „Endlich ist sich mal ein Run ausgegangen, so wie ich ihn fahren wollte und ich bin jetzt mega happy. Es ist mein Lieblingscontest und mein Lieblingsface“, strahlte der Premieren-Sieger. Platz zwei ging an den noch amtierenden österreichischen Freeride-Meister Christoph Schöfegger, der im Kampf um den Austrian Freeride Series-Titel wieder wertvolle Punkte auf den Voarlberger Tao Kreibich gutmachen konnte. Rang drei sicherte sich der Schweizer Theo Cheli.

Tiroler Doppel-Sieg bei den Snowboard Herren

Im starken Feld der Snowboard-Herren setzte sich der Tiroler Clemens Bergmann durch. Der Fieberbrunner überzeugte mit einer starken Line und zwei 360s, die er einmal Frontside und einmal Backside drehte und perfekt landete. Auf Rang zwei platzierte sich sein Landsmann Victor Heim, Rang drei ging an den Deutschen Timm Schröder. Alexander Hoffmann baute mit Rang fünf seinen Vorsprung in der AFS auf Andreas Zweibrot weiter aus.

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