Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lawinenschaufeln
ChillBill
05.01.2009, 19:41
<p>Hallo Leute,</p>
<p>ist das mit den Lawinenschaufeln tatsächlich so schlimm? Hat jemand schon mal solche Erfahrungen gemacht. Die in dem Test haben ja Leute aus eisigem Schnee aus 2 Metern Tiefe ausgegraben. Entspricht das der Realität?</p>
<p>grüuess, Bill</p> http://www.powderguide.com/media/up/450_forum__schaufeln.jpg
Romarius
13.01.2009, 17:19
<p>meine alte gerade zum Verkauf stehende Plastikschaufel machte schon einen eher labilen Eindruck. Zum Kaufzeitpunkt (vor ca. 6 Jahren) war aber die allgemeine Lehrmeinung, dass man doch bitte eine Plastikschaufel kaufen solle, da diese stabiler seien. DAV, BergundSteigen wie auch die versammelten Hersteller waren sich da einig.(wie sich Meinungen doch im Zeitverlauf wandeln ;) )</p>
<p>Bekanntlich wird Lawinenschnee ja ab dem Zeitpunkt des Stillstands stetig härter. Ob man da gleich in durchfrorenem Eis testen muss, weiss ich nicht. Für den Nicht-Professionellen-Gelegenheits-Freerider wird da sicherlich die 'Strandtauglich'-Kategorie ausreichend sein.</p>
<p> </p>
<p>Ich würde mich aber über Statements von Seiten der Hersteller, Rettungsleuten oder den Testern sehr freuen.</p>
<p> </p>
<p>Persönlich habe ich mich gerade zu einer <a href='http://www.mammut.ch/de/productDetail/1060503_v_/Alugator+light.html' target='_blank'>Mammut Alugator light </a>orientiert. Grund war die Festigkeit des Alublatts und der Griff. Die empfohlenen 'D'- Griffe passen nur schwer in den Rucksack, daher diese 'T'-Variante. Preislich mit 55.- auch nicht zu schmerzlich. Macht einen guten stabilen Eindruck und passt schön in den Rucksack.</p>
Schneebagalut
13.01.2009, 20:38
<p>ich hatte es im alten Forum schon erwähnt...</p>
<p>...meine Plastikschaufel eines Namhaften Herstellers (will jetzt nicht noch mehr Negativschlagzeilen über die Stosszahnfirma machen <img title='Tongue out' src='js/tiny_mce/plugins/emotions/img/smiley-tongue-out.gif' border='0' alt='Tongue out' />) ist nach sehr kurzer Zeit beim Kicker schaufeln in relativ lockerem Schnee abgebrochen ...am Alu Stiel.Konnten den kicker dann mit der Aluschaufel vom Kumpel fertig bauen <img title='Sealed' src='js/tiny_mce/plugins/emotions/img/smiley-sealed.gif' border='0' alt='Sealed' /></p>
<p>Jetzt hab ich auch ne massive Burton, die leider nicht getestet wurde aber einen vertrauenserweckenden Eindruck macht.</p>
<p>Romarius wrote:Die empfohlenen 'D'- Griffe passen nur schwer in den Rucksack</p>
<p> </p>
<p>du bekommst deine schaufel nicht in den rucksack? also das hab ich noch nie gehört. ok, es soll ja tatsächlich leute gehen die mit 20l rucksäcken unterwegs sind, aber selbst da geht die doch locker rein. und was macht es denn für den rucksack für nen unterschied welche from der griff hat?</p>
<p> </p>
<p>freak~[:fish:&:ghost:]</p>
<p> </p>
<p>ps. war auch schon beim zerbrechen von 3 schaufeln dabei, 2x komperdell carbon-schaufel (für immerhin an die 100.-), da ist einmal der stiel gebrochen (hang umgraben wegen verlorenem ski) und einmal das blatt gerissen, wobei man damit sogar noch weitergraben konnte (beim auto aus der böschung buddeln).</p>
<p>bei ner plastikschaufel ist uns mal die stelle ausgerissen wo der stiel am blatt arretiert wird (das am blatt ist ausgerissen), war glaub ne ortovox und war während ner übung im mäßig harten schnee.</p>
Romarius
14.01.2009, 10:08
<p>@freak: bei den mammut passen die mit d-griff in meinen bd-freeride-rucksack nicht rein. hat 18l. sind zu lang. müsste man aussen befestigen; ginge also schon, magich aber nicht, da ich eher der typ mensch bin der alles vergisst und verliert wasnicht angewachsen ist ;)</p>
<p> </p>
<p>@bagalut: kann gut sein dass du dann dem langhaartier treu geblieben ist. mammut bzw barryvox hat ja auch schon das blaue burton-lvs damals hergestellt. (bzw war dasgleiche wie das opto3000 nur in blau undetwas billigerzu bekommen...)</p>
<p>Hallo,</p>
<p>ich denke man muss hier schon differenzieren. Bei dem Ausgrabe-Test von Genswein wurden die Leute aus 2 Meter hartem Lawinenschnee ausgegraben. Um einen Körper rauszugraben, muss man natürlich ungleich mehr schaufeln, als beim typischen Versuchsrucksack. Wenn eine Schaufel danach am *** ist, ist das ungünstig, aber meinetwegen. Wenn allerdings eine Schaufel vor der Rettung des ersten Verschütteten unbrauchbar ist, was auf nahezu alle Kunststoffschaufeln zutrifft, dann ist das skandalös! Es gibt gerade eine neue Veröffentlichung vom SLF (mehr dazu in Kürze) aus der hervorgeht, das überlebende Verschütete in 70 cm Tiefe liegen, Tote in 120 cm Tiefe, was natürlich jetzt die Durchschnittswerte sind. Dass aber heute noch total unbrauchbare Schaufeln auf dem Markt sind, halte ich für zynisch. Ich hoffe sehr, dass alle Hersteller hier schnell reagieren und die alten Schaufeln sollte m. M. nach, ausgetauscht werden, möglichst auf Kulanz der Hersteller!</p>
<p> </p>
Schneebagalut
14.01.2009, 19:31
<p>so sei es! :) ...nix dagegen, ich hab keinen müden cent für meine kaputte Schaufel bekommen!</p>
Romarius
14.01.2009, 19:32
<p>Tobi wrote:</p>
<p> Ich hoffe sehr, dass alle Hersteller hier schnell reagieren und die alten Schaufeln sollte m. M. nach, ausgetauscht werden, möglichst auf Kulanz der Hersteller!</p>
<p> </p>
<p></p>
<p>die Plasteschaufeln sind ja auch noch seit dem letzten Test auf dem Markt (der für die Plastedinge ja auch schon verheerend war).</p>
<p>Ich denke ich schreibe Ortovox mal eine (offene) Email mit der Bitte um Ersatz meines Fehlkaufes. ;)</p>
<p>Ich besitzte seit eineigen wochen die benannte schaufen von BD und ich weiss ja nicht wie die jungs da schaufeln dass sie sich ihre skistiefel damit 'zerstörten' ich selbst hab sie jetzt bei drei übungen gebraucht und nur gute erfahrungen gemacht und meine Boots sind auch noch ganz!!!!!!!</p>
Romarius
15.01.2009, 15:07
<p>http://www.powderguide.com/magazin.php?ID_Sub=2800&display=398</p>
<p>Neu: Antworten/Reaktionen der Hersteller.</p>
<p> </p>
<p>Meine Meinung: teilweise berechtigte Kritik, teilweise aber auch fühlen sie sich auch persönlich angegriffen. Der Kritikpunkt dass auf Plasteschaufeln nicht eingegangen wurde, den sollten sich die Herren Produktmanager nochmal durch den Kopf gehen lassen (oder gleich in den älteren Tests nachlesen).</p>
<p>Auch finde ich den Verweis auf 'andere Tests mit besseren Ergebnisse' (oder so ähnlich) schwach. Es gibt eben bislang keinen wiss. Test, und nur weil andere Ergebnisse positiver ausfallen sind das keine 'besseren' Tests. Der Kritikpunkt mit den nicht nachvollziehbaren Testbedingungen ist allerdings berechtigt.</p>
<p> </p>
<p>Man kann nur hoffen, dass sich aus der Geschichte ein echten umfassender Test entwickelt. Vielleicht sogar ein wirklich wissenschaftlicher...</p>
<p> </p>
<p></p>
Puderede
16.01.2009, 08:18
<p>nun ja, wenn man sich die mühe macht, die stellungnahmen durchzulesen, manche davon sind ja arg unprofessionell, das einzige was fehlt, ist, dass die dem autor mit schlägen drohen! <img title='Sealed' src='js/tiny_mce/plugins/emotions/img/smiley-sealed.gif' border='0' alt='Sealed' /></p>
El Totto
16.01.2009, 08:45
<p>im grossen und ganzen reagieren die hersteller schon ein wenig ueberzogen und teilweise genau so wie sie es bergundsteigen vorwerfen, naemlich 'arrogant und unprofessionell'!</p>
<p>zum teil sind aber auch nuetzliche kommentare dabei. ein wichtiges ist meiner meinung nach, dass durch diesen test (welcher unter umstaenden nicht den praxis-anforderungen fuer uns freerider im gelaende entspricht) einen hype erzeugt und die leute stark verunsichert. da kann ich die uebertriebenen reaktionen der hersteller schon nachvollziehen.</p>
<p>wenn man eine schaufel entwickelt, bei der auch gewicht und packmass betrachtet werden, muss man halt kompromisse eingehen. nichtsdestotrotz sollte KEINE schaufel auf dem markt schon vor dem graben 'unbrauchbar' sein...</p>
<p>fairer zug der hersteller waere eine ruecknahme objektiv nicht brauchbarer alter (vielleicht plastik-) schaufeln und ein austausch gegen neue!</p>
Romarius
17.01.2009, 21:04
<p>ganz im osten wrote:</p>
<p>ich rege mich nicht auf. es geht mir darum, zu sagen das für einen fehlkauf kein hersteller verantwortlich ist sondern <strong>die person die das teil gekauft hat</strong>. und schon gar nicht braucht ein hersteller für kostenlose kulanz sorgen, nur weil er produkte herstellt die für den einsatzzweck für den eine person etwas gekauft hat nicht funktionieren. <br />der einzige ansatzpunkt so etwas hinzubekommen ( kulanz ) wäre den verkäufer im laden mit dem ergebnis zu konfrontieren. voraussetzung hier ist aber, hat den der kunde auch die entsprechenden fragen gestellt ( ensatzgebiet, häufigkeit, ...... usw. ) hat der händler überhaupt sachkunde von den produkten und gibt er die sachkunde auch an? ( hiergeht es darum einkaufen ( händler )und kassieren bei kunden kann jeder ???)<br />oder hat wie fast immer der kunde nur preisroulett gespielt. die 'geiz ist geil' mentalität läßt grüßen. denn die wirklichen fachberater ( ich rede bewußt nicht von verkäufern )sterben aus den die sind ja viiiieeeel zu teuer, die zocken ja nur ab. denkt der kunde. glaubt ihr im ernst das euch jemand korrekt und in puncto produkt eigenschaften und funktion, hersteller und gewinnmargen neutral über das normale maß hin aus beratend zur seite steht wenn von vorn herrein klar ist der kunde nicht bei ihm zu seinem angesagten preis kauft. </p>
<p></p>
<p>da muss ich doch widersprechen. wenn ich von mir ausgehe, ich habe zum kauf meiner ersten schaufel die aktuellen fachzeitschriften zu rate gezogen. fazit damals war: plastik ist haltbarer als metall. sowohl die alpenvereine als auch alpinzeitschriften waren der meinung. hersteller ebenso, auch die fachhändler. echte tests hatte damals wohl einfach niemand durchgeführt.</p>
<p> </p>
<p>wenn sich nun aber rausstellt dass diese produkte für ihren einsatzzweck nicht zu gebrauchen sind, ist die forderung nach ersatz von seiten der hersteller legitim. schließlich werden diese dinger großteils heute noch angeboten. auch weiterhin als lawinenschaufeln. wenn sie die als kickerschaufeln weiterverkaufen würden hätt ich ja nix dagegen, aber dies ist ja nicht der fall.</p>
<p>man kauft also ein sicherheitsprodukt von dem man ausgeht dass es funktioniert. man probt zwar, aber der ernstfall ist schon noch eine andere geschichte. man stelle sich vor eine gruppe mit nur plastikschaufel hat eine auslösung und jemand wird verschüttet. man stelle sich vor es ist frühjahr und der verschüttete liegt gut 1m tief. nach 5min hatman ihn geortet. leider brechen alle plastikschaufeln während dem ausgraben. der verschüttete wird deshalb nicht rechtzeitig ausgegraben und erstickt. das ganze passiert vielleicht noch in den usa. der/die hersteller werden konkurs anmelden müssen! und 14tage später gehst du auf die beerdigung deinen freundes. weil die hersteller die fachverkäufer weiterhin im glauben gelassen haben dass ihre produkte einwandfrei funktionieren. das hat auch die lawinenkommission hintertupfingen (sponsored by dieser hersteller) ganz unabhängigso bestätigt.</p>
<p>Romarius wrote:</p>
<p>@freak: bei den mammut passen die mit d-griff in meinen bd-freeride-rucksack nicht rein. hat 18l. sind zu lang. müsste man aussen befestigen; ginge also schon, magich aber nicht, da ich eher der typ mensch bin der alles vergisst und verliert wasnicht angewachsen ist ;)</p>
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<p>@bagalut: kann gut sein dass du dann dem langhaartier treu geblieben ist. mammut bzw barryvox hat ja auch schon das blaue burton-lvs damals hergestellt. (bzw war dasgleiche wie das opto3000 nur in blau undetwas billigerzu bekommen...)</p>
<p></p>
<p> </p>
<p>1. das liegt dann ja aber nicht an der form des griffs, sondern an der länge des stiels bzw an deinem sowieso viel zu kleinem rucksack.</p>
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<p>2. nur weil vor ewigkeiten mammut und burton mal dasselbe lvs im programm hatten (von barryvox) schliesst du daraus, das burton schaufeln gleich mammut schaufeln sind? sehr weit hergeholt :P das sind schon andere...</p>
<p> </p>
<p>freak~[:fish:&:ghost:]</p>
Romarius
18.01.2009, 12:25
<p>wo ist mein rucksack zu klein? ist eigentlich eher einer der länglicheren unter tages-freeriderucksäcken. mit nem 40l will ich eigentlich nicht in pistennähe rumfahren...</p>
<p>passt zwar nicht zum thema, aber ich weiss echt net wie wenig zeug ihr dabei habt :P</p>
<p>also mein rucksack hat 28l und der ist eigentlich immer recht voll...</p>
<p> </p>
<p>freak~[:fish:&:ghost:]</p>
Romarius
18.01.2009, 13:04
<p>schaufel und erste hilfe set im aussenfach. geld/ausweise (meist nicht den ganzen geldbeutel), mini-sonnencreme, spiegelreflex, sonde, stiel schaufel, brotzeit, riegel, 0,5l getränk. evtl dünne ersatzhandschuhe. evtl fell/harscheisen bei touren oder ersatzbrille bei bigpowpow. das passt bei 18l.</p>
<p>wobei meine cam schon mehr als den halben platz wegnimmt.</p>
<p>Hallo,</p>
<p>ich war die Tage im Lawinencamp und es war sehr auffällig wie wichtig den Guides das Thema Ausrüstungskunde war. Der Leiter des Ganzen hielt seine Ortovox Grizzly für die beste und alles andere, natürlich Plastikschaufeln, aber auch andere Metallschaufeln, die zu klein seien, wären zu vergessen und gerade mal besser als nichts. Dieser Test aus bergundsteigen wurde von einem der Guides natürlich auch erwähnt, aber nicht weiter vertieft. Allen Kursteilnehmern wurde ein Ortovox S1 Suchgerät ausgehändigt, egal ob man sein eigenes nun dabei hatte oder nicht sollte man erst mal mit diesem Teil suchen. Ich hab mich mit dem Teil nicht genauer befasst, ein Menü in einem LVS-Gerät halte ich für überflüssig und mein Pieps DSP für intuitiver, einfach und daher besser. Das ist schon fragwürdig, denn auch in dem Buch 'Lawinen-Know-How', das der Leiter des Camps mitgeschrieben hat wurde ausschließlich Ortovox-Equipment erwähnt. Die Kriterien, die bei der Beurteilung der Schaufeln durch unseren Leiter angewandt wurden waren nur teilweise nachvollziehbar. Wir haben nun zwar keine zwei Meter tief gegraben, sondern so 1,20 in recht hartem Schnee, doch ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass man wirklich scheitern sollte mit einer Metallschaufel, sei sie noch so klein. Dass Leiter solcher Camps, die von einem Ausrüster in welcher Form auch immer unterstützt werden, deren Produkte preisen und dadurch an Objektivität einbüßen ist schon bedenklich.</p>
<p>Grüße, bAss.</p>
<p>es ist natürlich immer schade, wenn Leute, die ein gutes anliegen haben, sich dadurch diskreditieren, dass sie zu parteiisch sind. wenn wir vorträge oder trainings machen, finden wir es immer super, wenn die leute ihr eigenes material mitbringen, weil sie ja mit dem nachher im gelände unterwegs sind. und ob ich den mammut oder den anderen piepser besser finde, tut dann nichts zur sache.</p>
<p>aber gut, dass ihr das auffällt! happy turns, tobi</p>
Speziazlizt
15.12.2009, 14:38
ich pack das ganze einfach noch mal aus..
Zusammenfassend für den thread kann man sagen, das man die Plastikschaufeln lieber abgeben sollte und sich ne Metallschaufel zulegt. Kann man denn nun schon irgendwo auf Kulanz des Herstellers Schaufeln umtauschen?
Grüße
Herr Holle
20.01.2010, 01:42
über Kunststoffschaufeln muss man ja nichts mehr sagen.
Aber Metallschaufel ist auch nicht gleich Matallschaufel! Das zeigt nicht nur der Genswein-Test im Berg und Steigen.
Anbei ein Bild des gebrochenen Schafts einer Ortovox Professional Alu. Der Schaft brach beim Schaufeln eines Schneelochs. Zum Einsatz kamen 3 (!) der oben genannten Schaufeln. Keine der Schaufeln hat die 2 Meter Marke gepackt.
Ortovox tauschte die Schäfte anstandslos aus. Jedoch bekamen meine Kollegen und ich wie erwartet einen baugleichen Schaft. Inzwischen hat Ortovox auf das Problem reagiert und verbaut bei der Professional einen ovalen Schaft.
Der Schaftbruch war meine zweite schlechte Erfahrung mit Ortovox (bereits Schaufelblattbruch bei einer Ortovox Orange) und so hab ich mir nun eine G3 Avitech zugelegt.
Inzwischen hat Ortovox auf das Problem reagiert und verbaut bei der Professional einen ovalen Schaft.
Im Prinzip, ja. Das ist ein neu gestaltetes Modell Namens Alu Professional II.
Und die Problematik ist schon ziemlich alt (und bekannt).
soulrider
20.01.2010, 14:13
über Kunststoffschaufeln muss man ja nichts mehr sagen.
Aber Metallschaufel ist auch nicht gleich Matallschaufel! Das zeigt nicht nur der Genswein-Test im Berg und Steigen.
Anbei ein Bild des gebrochenen Schafts einer Ortovox Professional Alu. Der Schaft brach beim Schaufeln eines Schneelochs. Zum Einsatz kamen 3 (!) der oben genannten Schaufeln. Keine der Schaufeln hat die 2 Meter Marke gepackt.
Ortovox tauschte die Schäfte anstandslos aus. Jedoch bekamen meine Kollegen und ich wie erwartet einen baugleichen Schaft. Inzwischen hat Ortovox auf das Problem reagiert und verbaut bei der Professional einen ovalen Schaft.
Der Schaftbruch war meine zweite schlechte Erfahrung mit Ortovox (bereits Schaufelblattbruch bei einer Ortovox Orange) und so hab ich mir nun eine G3 Avitech zugelegt.
Na herr holle, wenn du die ortovox schaufel natürlich aus shanghai hast wunderts mich nicht ;)
Scherz beiseite, bin kurz davor mir eine Ortovox grizzly 2 zu holen...gibts bei diesem Modell ähnlich schlechte Erfahrungen?
Hier mal ein link http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2008/4/78-87%20%28zwischen%20himmel%20und%20hoelle%29.pdf zu dem Bericht in der Berg und Steigen, da ist auch was über Grizzly drin. Der Test, den hier wahrscheinlich viele kennen, war scheinbar ziemlich hart und wird von manchen auch als übertrieben bezeichnet. Könnte mir vorstellen, dass eine Schaufel die in dem Test gut abschneidet, auch wirklich stabil ist. Ich jedenfalls hab die Transfer von BD, und glaube dass ich sie nicht so schnell kaputt kriegen würde, schon weil ich keine Hardboots sondern Softboots fahre, und weil ich sowieso nicht beim graben hinten aufs Schaufelblatt trete.
Gruss, Christoph
soulrider
20.01.2010, 15:57
Hier mal ein link http://www.bergundsteigen.at/file.php/archiv/2008/4/78-87%20%28zwischen%20himmel%20und%20hoelle%29.pdf zu dem Bericht in der Berg und Steigen...
vielen dank für den Link! Jetz kann ich auch endlich mitreden :lol:
Schibastler
20.01.2010, 16:06
Hab mir selbst letztes Jahr die Voile Mini Telepro gekauft ist etwas kleiner (Blatt) und leichter als die Telepro ansonsten baugleich. Super robustes Teil und passt trotzdem noch gut in den Rucksack.
ChillBill
21.01.2010, 07:27
aber skandalös ist es trotzdem: man stelle sich vor, ein verschütteter kann nicht rechtzeitig gerettet werden, weil eine schaufel abbricht. ich wundere mich wirklich, dass hier nicht alle hersteller ihre produkte unabhängig von einer art tüv überprüfen lassen und in einer großen aktion alle kunststoffschaufeln einziehen und sie gegen vernünftige, die dann auch halten, austauschen. lieber auf ein paar werbungen verzichten und so eine aktion initiieren. stattdessen ducken sie sich schön weg oder beschimpfen den genswein…
Jonathan
28.01.2010, 11:01
Hey ChillBill,
da stimme ich dir zu! Sicherheit sollte einfach das wichtigste sein und es dürfte gar nicht passieren, dass eine Schaufel abbricht.